Tag - Massenüberwachung

Was sind VPNs, warum stehen sie auf der Verbots-Agenda und was hat das alles mit FREIHEIT STATT ANGST zu tun?

Russland schreibt Zensur-Filterlisten für VPNs vor, China entfernt VPN-Apps aus Play und App Store, wenn sie Regierungsvorgaben nicht erfüllen, und Länder wie Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate verbieten VPNs gleich komplett. Was passiert da? Sind es Vorboten einer neuen rigorosen Politik denjenigen gegenüber, die sich bislang der grassierenden Komplettüberwachung zu verweigern verstanden? Und nehmen die genannten autoritären Staaten hierbei nur vorweg, was die demokratischer gesinnten ebenfalls im Sinn haben, aber nicht ad hoc erledigen können?

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Frohes neues Jahr: Top 5 der neuen BND-Befugnisse

Was erwartet uns zum Jahreswechsel 2017, wenn das kürzlich beschlossene BND-Gesetz in Kraft tritt? Sichere Weihnachtsmärkte das ganze Jahr über? Gut bewachte Bahnhofsklos und Mülleimer an den Gleisen? Weniger Gewalt in U-Bahnen und unterirdischen Einkaufspassagen auch außerhalb der Geschäftszeiten? Eingedämmte Islamisierung in den Fußgängerzonen?

Oder doch nur anlasslose Massenüberwachung der Art ‚alle Telefonate abhören, alle Surfausflüge belauschen, alles an ausländische Geheimdienste weitergeben dürfen, nichts mehr begründen müssen und weniger Kontrolle haben‘? Um es kurz zu machen: Letzteres!

Kaique Rocha

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Auf Talfahrt: Internet-Freiheit geht weltweit den Weg des Dodos

Der Dodo war ein flugunfähiger Vogel, der im letzten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts ausstarb, die Internet-Freiheit ist ein in vielen Ländern ebenfalls flugunfähiges Konstrukt, das global gesehen den gleichen Weg einschlägt und mittlerweile im sechsten Jahr nacheinander schwere Schläge wegzustecken hat. Laut Studie des Freedom House, das für seinen Report ‚Freedom on the Net 2016‘ 65 Länder untersuchte, sinkt die Internetfreiheit weltweit auch in diesem Jahr weiter und offenbart eine Welt, in der mittlerweile zwei Drittel aller Internetnutzer mit einem zensierten Web leben müssen.

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Grafik ©: Freedom on the Net 2016

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Juhu, Yahoo? Jemand zuhause?

Seit Jahren überschlagen sich die Meldungen zu immer weiter gehenden Überwachungsskandalen und seit Jahren schaffen es die meisten Betroffenen stoisch in die andere Richtung zu schauen – während die üblichen Verdächtigen, ermutigt durch so viel Gleichmut, immer eine Schippe draufsetzen. So wie jetzt beim Yahoo-Skandal.

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Schweizer Bürger für mehr Überwachung: Selbstmord aus Angst vor dem Tod?

Seit vergangenen Sonntag sind die basisdemokratischen Schweizer dem Rest Europas und seiner veralteten Parlamentsdemokratie wieder einmal einen Schritt voraus: Statt wehrlose Opfer von oben verordneter Sicherheitspolitik zu werden, entschieden sie sich, diesen Schritt ganz alleine in die Hand zu nehmen und sich ihren eigenen Geheimdiensten auszuliefern – was in etwa so ist, als wäre die Berliner Mauer von der Mehrheit der ehemaligen DDR-Bürger selbstständig errichtet worden, damit das Böse draußen bleibt.

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3 gute Gründe, warum Privatsphäre unverzichtbar ist

Eigentlich sollte nicht erst seit Edward Snowden bekannt sein, warum Privatsphäre unverzichtbar ist. Da sie aber trotzdem von vielen bereitwillig einem angeblichen Plus an Sicherheit geopfert oder gar  achtlos für eine kostenlose App weggeworfen wird, hier eine kleine Erinnerungshilfe mit 3 guten Gründen, seine Entscheidung besser noch einmal zu überdenken:

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Luftaufnahme der National Security Agency von Trevor Paglen. Lizenz: CCO

1.      Jeder hat etwas zu verbergen

Kann es noch jemand hören, das ausgelutschte ‚Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten‘? Jenen griffigen Satz mit zwei frei erfundenen Marketing-Behauptungen, die auch im Doppelpack keinen echten Sinn ergeben? Wobei der erste Teil völlig aus der Luft gegriffen ist, weil es immer etwas gibt, das nicht jeder wissen darf, und der zweite fröhliches Wunschdenken?

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Was will das FBI von Apple?

In den vergangenen Tagen war viel davon zu lesen, wie sich Teile der US-IT-Wirtschaft gegen die Spionagepläne der US-Regierung wehren – ausgelöst durch Apples Weigerung, das Telefon eines Tatverdächtigen zu hacken und zukünftig Hintertüren für Geheimdienste einzubauen. Aber was genau ist es eigentlich, das von Apple verlangt wird? Und warum ist es so wichtig, dass das Unternehmen widersteht? Auch hinsichtlich VPNs …

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Zunächst einmal: Zum ersten Mal in der Geschichte fordert die Regierung ein Unternehmen nicht einfach nur zur Unterstützung bei der Aufklärung einer Straftat auf, wogegen niemand wirklich etwas vorzutragen hätte, sondern verlangt öffentlich, dass Apple für seine Geräte eine komplett neue Software entwickele, die dessen hauseigene Sicherheitsfunktionen überflüssig werden ließe. Sicherheitsfunktionen, die jeden Apple-Anwender betreffen und jeden, der mit einem Apple-Anwender kommuniziert, und die essenziell sind, digitale Straftaten zu verhindern. Unterm Strich will man das Unternehmen dazu zwingen, einen Master-Schlüssel anzufertigen, mit dem jedes einzelne iOS-Gerät aufgeschlossen werden kann.

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