Tag - Dynamische Preise

Gläserner Kunde: Von Datensparsamkeit (übel), Tracking (Jubel) und fragwürdigen Preismodellen (wen juckt’s?)

Nichts Neues: Verkäufer und Verbraucher haben seit jeher unterschiedliche Ansichten über den Preis eines Produkts. Auch unabhängig davon, wer gerade mal was ist. Verkäufer, die als Verbraucher auftreten, reagieren genauso wie Verbraucher, wenn sie in die Rolle eines Verkäufers schlüpfen: Die eine Seite will möglichst wenig zahlen, die andere möglichst viel verdienen.

Hierbei argumentieren Verbraucher gerne, dass Preise ‚fair‘ sein müssen, also, dass der Wert eines Produkts dem Wert der verwendeten Materialien entsprechen oder sich zumindest in Relation zum Nutzen befinden sollte – plus Herstellungskosten und Gewinn. Für Verkäufer ist dies eine gruselige Vorstellung, da sie den Preis einer Ware lieber vom tatsächlichen materiellen oder praktischen Wert abkoppeln und stattdessen ‚den Markt‘ als ausschlaggebend für die Preisgestaltung sehen. Gibt er viel her, setzt man den Preis hoch, gibt er wenig her, setzt man ihn runter.

(c) Anna Dziubinska (https://stocksnap.io/author/232) – Lizenz: CC0 License (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)

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