Online-Sicherheit ist erlernbar: 7 Tipps für die digitale Privatsphäre deiner Kinder

Es heißt, dass Kinder heutzutage mit einem Tablet in den Händen geboren werden, das sie sehr schnell als Quelle ständiger Unterhaltung schätzen lernen. Und während die Eltern ihr gewohntes Leben in Frieden fortsetzen, verbringen die Kleinen Stunden um Stunden damit, stumm im Web zu surfen und dabei Sachen zu entdecken, von denen ihre Eltern im gleichen Alter vermutlich nicht die geringste Ahnung hatten.

Digital versiert, überspringen viele von ihnen dabei jene Schranken, die ihnen eigentlich Grenzen setzen sollen. So wird von einem Zweijährigen berichtet, der sich selbst beibrachte, YouTube-Anzeigen weg zu tippen. Er ließ seinen Finger einfach auf der ‚Werbung überspringen‘-Schaltfläche und tippte nach genau 5 Sekunden drauf – bis die Werbung verschwand. Das Kind konnte weder zählen noch lesen und besaß wohl auch nicht das richtige Zeitgefühl, brachte sich aber trotzdem bei, wie es schneller den gewünschten Inhalt aufrufen konnte.

Ob wir es mögen oder nicht, unsere Kinder wachsen mit dem Internet auf und es liegt an uns, ihnen zu zeigen, wie sie es verantwortungsbewusst nutzen. Wie im Offline-Leben gibt es Grundregeln, die es zu beachten gilt angesichts der Gefahren, die in beiden Welten lauern.

1.      Das Web muss nicht wissen, wer wir sind

Wenn wir online unterwegs sind, gehört unsere Identität zu unserem kostbarsten Besitz. Nur, leider, lässt sie sich sehr leicht mit Hilfe einer IP-Adresse aufdecken, jener einzigartigen Zahlfolge, die unserem Gerät bei Verbindung zum Internet zugeordnet wird.

Um die Aktivitäten unserer Kinder online zu schützen und sie vor Zugriffen durch Hacker, Stalker und andere digitale Schurken zu bewahren, ist ein VPN die beste Lösung. Es ersetzt die IP-Adresse der Geräte unserer Kinder mit einer anderen von einem zufälligen VPN-Server irgendwo auf der Welt, macht sie anonym und online nicht mehr verfolgbar. Lehre deine Kinder, nur im Internet zu surfen, während CyberGhost VPN aktiv ist – was übrigens auch effektiv gegen Schadsoftware hilft.

Darüber hinaus ist es notwendig, Kinder anzuweisen, keine persönlichen Informationen wie den vollständigen Namen, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummern, Geschlecht und Geburtsdatum online preiszugeben und eine ausgedachte Online-Persönlichkeit keine Lüge sondern eine gute Idee ist.

2.      Die Onlineversion von ‚Gesundes Misstrauen‘

Wir alle, unabhängig von unserer Generation, wurden unterwiesen, nicht mit Fremden zu reden. Und so unsozial es sich anhören mag, es ist die beste Vorbeugung gegen Übergriffe durch gefährliche Personen.

Darum sollte diese simple Regel auch online angewendet und unsere Kinder unterrichtet werden, das Internet nur zum Chat mit bekannten Menschen zu nutzen, also Freunde, Familie und Klassenkameraden.

3.      Das Internet ist da, um zu bleiben

Auch wenn wir gefühlt nur auf unseren Social Media-Kanälen, nur für unsere Freunde und nur für eine bestimmte Zeit etwas posten, nichts verschwindet wirklich im Internet und es kann genau dann wieder auftauchen, wenn wir es am wenigsten erwarten – und sogar gegen uns verwendet werden.

PS: Es empfiehlt sich, die sozialen Medienkanäle von Kindern prinzipiell als privat zu kennzeichnen. Es besteht keine Notwendigkeit, sie von jedermann entdeckbar zu halten.

4.      Stelle sicher, dass dein Kind immer aktuelle Software verwendet

Ob man über Antiviren-Software, Social Media Apps oder Webbrowser redet, das regelmäßige Einspielen aktueller Versionen ist Pflicht. Nur Updates gewährleisten, dass wichtige Sicherheits-Patches den Computer auch auf lange Sicht schützen können.

5.      Die Dinge sind oft anders, als sie sich darstellen

Lehre deine Kinder, nicht jedem Klick zu folgen und selektiv vorzugehen. Viele Banner sind nur Köder, um zu einem Besuch zu verleiten oder zu Viren und andere Schadsoftware zu führen. CyberGhost VPN hilft auch hier mit integriertem Schadsoftwareware-Blocker.

6.      Bleibe interessiert

Zu starkes aufdringliches Kontrollverhalten deinen Kindern gegenüber führt zum Gegenteil dessen, was erreicht werden soll: mehr Heimlichkeiten. Habe aber trotzdem ein wachsames Auge auf die Onlineaktivitäten deiner Kinder und ihren Kontakten. Insbesondere bei Kleinkindern ist eine regelmäßige Kontrolle der Freundesliste sozialer Medien durchaus angebracht, um potenziell gefährliche Personen zu identifizieren.

7.      Und was kannst du beitragen?

Die Freude am Nachwuchs, einem Kindergeburtstag oder dem ersten Tag in der Schule sind übliche Themen auf Facebook geworden, aber hierbei wird oft vergessen, dass das Einstellen von Kinderfotos unter Umständen geltendes Recht verletzt oder andere negative Folgen haben kann.

So erregte eine kürzlich erfolgte Facebook-Kampagne den Unmut der französischen Polizei. Eine sehr schnell viral gehende ‚Mutterschaftsaktion‘ ermutigte Eltern, 3 Fotos von ihren Kindern zu posten und obendrein 10 weitere Personen aufzufordern, dasselbe zu tun. Laut Artikel 226-1 des französischen Rechts ist dies eine Invasion der Privatsphäre und kann sich gegen die teilnehmenden Eltern richten, mit Strafen bis zu einem Jahr Gefängnis und 45.000 Euro Geldbuße.

Darüber hinaus werden Kinder erwachsen und die veröffentlichten Bilder könnten ihnen peinlich sein oder sie werden deswegen verlacht oder sogar gemobbt. Diskretion ist nicht nur bei eigenen Daten angeraten, sondern vor allem auch bei den Daten jener, die ihre Zustimmung oder Abneigung über gepostete Inhalte noch nicht einmal ausdrücken können.

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CyberGhost VPN - Uli
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