Die besten (noch lebenden) Torrent-Websites für 2018

Sprechen Film- und Serienfans von Torrents, wissen die meisten, was damit gemeint ist – wobei die dauerhaft Paranoiden auch gleich die notwendig vermuteten Stichwörter mitliefern: illegal, Rechtsbruch, Copyright-Verstoß, Abmahnung und dergleichen mehr.

Nur, stimmt dies so?

Ja und Nein. Natürlich sind Torrents auch deshalb beliebt, weil sie Verknüpfungen zu hochwertigen Filmen, Dateien, Liedern und Games beinhalten (Verknüpfungen wohlgemerkt, nicht die Inhalte selbst), aber auch, weil die dahintersteckende Technik überaus große Vorteile besitzt. Wer Dateien über Torrents anbietet, verteilt die Last der zur Verteilung notwendigen Ressourcen über ein Netz von Rechnern und entlastet dadurch den jeweiligen Anbieter – weshalb gerade Linux-Distributionen und andere große Dateien als Torrents angeboten werden. Statt eines einzelnen Servers, der gerade bei Neuerscheinungen schnell in die Knie geht, übernimmt eine große Menge Einzelrechner die Verteilung und sorgt für spürbar schnellere Downloadraten.

Trotzdem ist die Verwendung von Torrents – oder besser: der Download von Dateien über Torrents – in einigen Ländern illegal. Und falls nicht, kann es sein, dass deren Verwendung protokolliert wird. Auch nicht so schön: So mancher Provider reduziert die gebuchte Internetgeschwindigkeit bis zu Modemniveau herunter, wenn ruchbar wird, dass oft und gerne Dateien via Torrents geladen werden. Oder blockiert Torrent-Plattformen, also Websites, auf denen Torrents angeboten werden, über Filterlisten gleich ganz.

Mit VPN Torrents herunterladen

Um die genannten Nachteile zu vermeiden oder gar ungerechtfertigten Abmahnungen aus dem Weg zu gehen, empfiehlt sich, einen guten VPN zum Torrenten einzusetzen. Um sicher und anonym zu bleiben, aber auch, um auf regional blockierte Torrent-Sites zugreifen zu können.

Allerdings sind nicht alle VPNs gleich gut geeignet, Torrent-Downloads zu befördern. Viele blockieren P2P-Traffic im vorauseilenden Gehorsam ebenso wie reguläre Provider, während andere nicht zögern, Nutzerkonten zu schließen, wenn sie annehmen, dass deren Besitzer darüber Torrents ausführen. Was im Übrigen bedeutet, dass der Verkehr bei diesen VPN-Anbietern auf irgendeine Weise überwacht werden muss. Ebenfalls kein besonders vertrauenserweckender Charakterzug.

Kurzum: Bei der Wahl des richtigen VPNs sollte man mindestens auf die folgenden Merkmale achten:

  • Das VPN sollte Standorte in Ländern aufweisen, in denen der Dateientausch durch Torrents legal ist
  • Es sollte spezielle Server unterhalten, die P2P-Protokolle unterstützen
  • Es sollte eine kompromisslose Unternehmenspolitik hinsichtlich der Privatsphäre der eigenen Nutzer fahren, also keine Protokolle anlegen
  • Es sollte auf Bandbreitenbegrenzungen verzichten
  • Es sollte annehmbare Geschwindigkeiten aufweisen
  • Das VPN sollte über viele Server verfügen

Liste guter Torrent-Websites

Stimmen die Voraussetzungen, kann er losgehen, der Eintritt in die weite Welt des Internets mit einem Torrent-Client. Die vermutlich ebenfalls vorhandenen (oder nur in bestimmten Regionen illegalen) Inhalte muss man ja nicht wahrnehmen. Sollte man auch nicht, denn selbst bei Verwendung eines VPNs ist dies verboten. Illegale Aktivitäten sind in den AGBs aller VPNs, auch CyberGhosts, ausdrücklich untersagt. Die folgende Liste besitzt deshalb ausschließlich informativen Charakter und CyberGhost weist ausdrücklich darauf hin, dass es die Nutzung von Torrents zu anderen als erlaubten Zwecken nicht befürwortet und Zuwiderhandlungen als Verstoß gegen die Nutzungsvereinbarungen wertet. Welche gesetzlichen Bestimmungen in deinem Land gelten, bringe bitte in Erfahrung, bevor du eine der Sites besuchst.

  • The Pirate Bay: Das Urgestein der Szene, gegründet 2003 in Schweden und nach einigen Umzügen immer noch aktiv, bietet nach wie vor große Mengen an qualitativ hochwertigen Torrents mit vielen Seedern.
  • Extra Torrent: Eigentlich stillgelegt, hat die zweitgrößte Torrent-Datenbank wieder den Weg ins Netz geschafft und seine Nutzerbasis sogar ausbauen können.
  • RARBG: Fünf Jahre jünger als The Pirate Bay versorgt RARBG seine täglich rund 300.000 Nutzer umfassende internationale Community mit wertigen Torrents, in erster Linie allerdings Videos und TV-Serien, so dass man nach erlaubten Inhalten etwas länger suchen muss.
  • TORRENTZ2.eu: Torrent-Indexseite zur Suche auf … richtig, anderen Torrent-Seiten. Der Vorgänger wurde auf richterliche Anordnung geschlossen, der Nachfolger verfügt dafür über einen spürbar verbesserten Such-Algorithmus.
  • Torrentdownloads: Umfasst die wohl umfassendste Torrentsammlung, ist aber leider in vielen Teilen der Welt von Providern gesperrt – was einer knappen Million Besuchern pro Monat aber offensichtlich kein Kopfzerbrechen bereitet. Es sei denn, sie kommen alle aus Ländern, in denen die Seite frei zugänglich ist.
  • EZTV: Ebenfalls ein alter Hase im Geschäft konzentriert sich EZTV nahezu ausschließlich auf TV-Serien. Wer’s mag … Linux-User und Suchende legaler Inhalte werden aber wohl Zeit investieren müssen, das Richtige zu finden.
  • KAT: Mit dem provokantesten Namen unter den aufgeführten Diensten gesegnet (KickAssTorrents) ist KAT auch so etwas wie ein lebender Toter. Vor nicht allzu langer Zeit eigentlich geschlossen, kicken die Site aus den freieren Regionen des Planeten sichtbar weiterhin vor sich hin, inklusive aufgemotzter und sicherer Datenbank.

Update (abgeschaut bei Corina Dobre vom englischsprachigen CyberGhost-Blog, die immer genau weiß, wie man den richtigen Kick reinbringt): Um sicher mit deinen Torrents umzugehen, aktiviere einfach das entsprechende CyberGhost VPN-Profil für anonyme Downloads.

 

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CyberGhost VPN - Uli
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