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Augen zu und durch: Die EU auf den Weg in die Überwachungs-Dystopie

Während sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gerne auf typische Überwachungsmerkmale in Staaten wie Türkei, Russland, China und andere übliche Verdächtige konzentriert, zerfasert sie beim Blick nach innen sehr schnell und verliert schon mal die Kriterien aus den Augen, die man bei den fernen Nachbarn noch klar im Blickfeld hatte. Fernrohre funktionieren nun einmal nur in eine Richtung, und jene, die sie nutzen, müssen nicht unbedingt auch in der Lage sein, mit einer Lesebrille umzugehen – und so bleibt leider allzu häufig die realistische Einschätzung auf der Strecke, dass die Unterschiede zwischen hier (frei, demokratisch, liberal) und dort (unfrei, diktatorisch, rückständig) zusehends verschwommener werden.

Foto: © Matthew Wiebe, https://stocksnap.io/author/200 Lizenz: CCO 1.0 Universal (CCO 1.0): https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/

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Hallo? Gibt es noch jemanden, der nicht lauscht?

Es ist faszinierend zu sehen, wie viele Gadgets aus Jahrzehnte-alten Science-Fiction-Filmen langsam, aber sicher, zeitgenössische Realität werden: selbstfahrende Autos (noch nicht fliegende), Uhren, die sich als Telefone nutzen lassen (James Bond besaß seine eigene Version eines Handgelenk-Walkie-Talkie bereits im Jahr 1981), und persönliche digitale Roboterassistenten, die für uns tägliche Aufgaben erledigen. Im Prinzip großartig, aber was bedeutet es in Bezug auf die Privatsphäre? Wie viel sind wir bereit zu opfern, um ein bisschen Aufwand zu sparen?

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Über Pokémon, Wahrheitsministerien und Ehrlichkeits-Scores: Kleine und große Privatsphären-Desaster in 2016

Wollte man 2016 hinsichtlich wichtiger Ereignisse im Bereich Privatsphäre hin abklopfen, so müsste man feststellen, dass es das eine oder andere Highlight gab, aber auch dunkle schwarze Löcher. Es wurden ein paar Schlachten gewonnen, vor allem durch Hilfe des Europäischen Gerichtshofes, andere aber verloren, und mit erweiterten Befugnissen ausgestattet, stehen neue Feinde in den Startlöchern. Bereit, das Internet weiterhin zum größten Nacktscanner aller Zeiten auszubauen.

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Frohes Fest, guten Rutsch & Danke für 2016!

Wann, wenn nicht Weihnachten, ist die beste Zeit, Danke zu sagen und das Beste zu wünschen?

In diesem Sinne: Danke für eure Treue, eure Entschlossenheit, nicht jede Grundrechtseinschränkung klaglos hinzunehmen, euren festen Willen, das Internet mit CyberGhost wieder so frei aufzustellen, wie es einmal begann – und eure Geduld mit uns, wenn etwas einmal nicht so klappte, wie wir alle es gerne gehabt hätten.

Euch allen ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest mit vielen anonymen Surfausflügen, einen verletzungsfreien Rutsch ins neue Jahr und eine Rückkehr zu mehr Internetfreiheit in 2017 – bevorzugt durch einen Umschwung des gesellschaftlichen und politischen Klimas, zur Not aber auch durch eine kleine Hilfe eures freundlichen Geistes aus der Nachbarschaft: mit noch mehr Servern (Yeah!), neuen Updates (Yippie!) und neuen Clientfunktionen (psst, nicht weitersagen: neue App-Protection).

Euer CyberGhost-Team

Überraschung: 80 weitere CyberGhost-Server für euch!

Prima Nachrichten. Rechtzeitig zum Countdown für die freien Weihnachtstage, die nun noch besser gefüllt werden können, liefert CyberGhost schon mal das erste Geschenk aus: mehr als 80 brandneue Server für den CyberGhost-Serverpool, der damit auf schwindelerregende 815 einzelne Instanzen angewachsen ist.

Hier die Liste der frisch live geschalteten Standorte:

  • Tschechien (Prag S10)
  • Belgien (Brüssel S02)
  • Frankreich (Paris S12, S13, S14, S15)
  • Island (Reykjavik S02)
  • Kanada (Toronto S04)
  • Norwegen (Oslo S04)
  • Deutschland (Berlin S03)
  • UK (London S11, S12 und Manchester S10, S11, S12, S13, S14, S15)
  • Italien (Milan – S07)
  • USA (Los Angeles – S10)

Alle Server werden automatisch bestehenden Premiumtarifen hinzugefügt. Die genauen Adressen sowie Angaben zur Auslastung erfahrt ihr wie immer auf der Homepage.

Möchtest du das Server-Update zum Anlass nehmen, deinen Tarif zu erweitern, ist die Zeit günstig: Klicke hier für einen speziellen Weihnachtsrabatt.

 

Jede zweite Website ist ein Sicherheitsrisiko!

Sicher ist beim ‚State of the Web‘-Bericht des Start-ups Menlo Security eigentlich nur eines: Dass Fehltritte im Internet beinahe vorprogrammiert sind (was man durchaus wörtlich nehmen kann), da jede zweite Website offenbar ein Sicherheitsrisiko darstellt. Hierfür muss man sich nicht einmal in die Untiefen des Netzes begeben, denn häufige Einfallstore für Ungemach wie Trojaner und andere Schädlinge sind weniger die jeweiligen Websites selbst als vielmehr nachgeladene externe Inhalte aus Werbe-Netzwerken und Content Delivery Networks.

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Frohes neues Jahr: Top 5 der neuen BND-Befugnisse

Was erwartet uns zum Jahreswechsel 2017, wenn das kürzlich beschlossene BND-Gesetz in Kraft tritt? Sichere Weihnachtsmärkte das ganze Jahr über? Gut bewachte Bahnhofsklos und Mülleimer an den Gleisen? Weniger Gewalt in U-Bahnen und unterirdischen Einkaufspassagen auch außerhalb der Geschäftszeiten? Eingedämmte Islamisierung in den Fußgängerzonen?

Oder doch nur anlasslose Massenüberwachung der Art ‚alle Telefonate abhören, alle Surfausflüge belauschen, alles an ausländische Geheimdienste weitergeben dürfen, nichts mehr begründen müssen und weniger Kontrolle haben‘? Um es kurz zu machen: Letzteres!

Kaique Rocha

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