Category - Überwachung

CyberGhost in der Türkei blockiert – und was du dagegen tun kannst

China, Iran, Ägypten, Saudi Arabien, Russland, Vereinigte Arabische Emirate – und nun auch die Türkei: Allesamt Staaten und ehemals rechtsstaatlich organisierte Nationen, denen zur Kritik an aktuellen Regierungsstrategien nichts anderes einfällt als Zensur und restriktive Gedankenkontrolle. Plus, wenn es denn noch genügend oppositionellem Willen im Land gibt, die Verbindung zum Ausland zu kappen, um den Einfluss gegenteiliger Gedanken zu unterbinden.

Zu den Maßnahmen in dieser Richtung gehören seit den ersten Tagen des Internets auch die teilweise oder komplette Sperrung unliebsamer Websites sowie neuerdings, seit der Zunahme kommerzieller VPNs als natürliche Gegenmaßnahmen, die Sperrung oder das An-die-Kette-legen der jeweiligen Dienste, indem man sie entweder zwingt, gesperrte Seiten ebenfalls zu sperren oder den kompletten Service schlicht nicht mehr zulässt.

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Eigen-TOR? Geheimdienstverwicklungen wecken Zweifel an Sicherheit des Tor-Netzwerks

Die Behauptung, dass das dezentrale Tor-Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten unsicher sei, ist nicht neu oder ungewöhnlich. Spätestens seit dessen Entdeckung durch die Mainstream-Medien sprudeln Meldungen wie diese aus den unterschiedlichsten Quellen Richtung Öffentlichkeit, insbesondere da man Tor gerne mit dem als verrucht angesehenen Dark Net in Verbindung bringt – und weniger mit Journalisten wie Laura Poitras, die es bereits zu Zeiten der Snowden-Leaks für anonyme Recherchen einsetzte.

Neu ist allerdings die Vermutung, dass Tor zu fast 100 Prozent von US-Geheimdiensten finanziert und unterhalten wird. Dies zumindest behauptet der Journalist und Autor Yasha Levine, der für sein Buch ‚Surveillance Valley‘ 2.500 Dokumente auswertete und nach dieser intensiven Leseübung zu dem Schluss kam, dass das Tor-Projekt nahezu komplett von drei US-Agenturen hochgezogen und auch weiter unterhalten wird, die sich sonst eigentlich auf der anderen Seite finden und um das Gegenteil bemühen: der Ausspähung von Personen und Staaten zum Zweck der nationalen Sicherheit.

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Gläserner Kunde: Von Datensparsamkeit (übel), Tracking (Jubel) und fragwürdigen Preismodellen (wen juckt’s?)

Nichts Neues: Verkäufer und Verbraucher haben seit jeher unterschiedliche Ansichten über den Preis eines Produkts. Auch unabhängig davon, wer gerade mal was ist. Verkäufer, die als Verbraucher auftreten, reagieren genauso wie Verbraucher, wenn sie in die Rolle eines Verkäufers schlüpfen: Die eine Seite will möglichst wenig zahlen, die andere möglichst viel verdienen.

Hierbei argumentieren Verbraucher gerne, dass Preise ‚fair‘ sein müssen, also, dass der Wert eines Produkts dem Wert der verwendeten Materialien entsprechen oder sich zumindest in Relation zum Nutzen befinden sollte – plus Herstellungskosten und Gewinn. Für Verkäufer ist dies eine gruselige Vorstellung, da sie den Preis einer Ware lieber vom tatsächlichen materiellen oder praktischen Wert abkoppeln und stattdessen ‚den Markt‘ als ausschlaggebend für die Preisgestaltung sehen. Gibt er viel her, setzt man den Preis hoch, gibt er wenig her, setzt man ihn runter.

(c) Anna Dziubinska (https://stocksnap.io/author/232) – Lizenz: CC0 License (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)

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Was ist ein Proxy, was ein VPN? Und was ist das beste wofür?

Traditionell werden die Begriffe ‚VPN‘ und ‚Proxy‘ gerne in einen Topf geworfen und bunt gemischt verwendet. Wobei so mancher von einem Proxy redet, wenn ein VPN gemeint ist, und umgekehrt.

Was aber ist nun was?

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Schlechte Nachricht: Es gibt keinen Weihnachtsmann!

Hart, aber es muss einmal gesagt sein: Der Weihnachtsmann existiert nicht. Der Osterhase nicht. Die Avengers nicht. Lummerland ist abgebrannt und die Privatsphäre im Internet hat sich ebenfalls in Rauch aufgelöst. Selbst der vermeintliche Wohnort des Weihnachtsmanns wird jedes Jahr kleiner und wer immer dort wohnen mag, sollte schleunigst umziehen, um keine nassen Füße zu bekommen.

Die Hoffnung, dass der Klimawandel umgekehrt, eingedämmt oder auch nur verlangsamt wird, reicht da nicht – genauso wenig, wie die Annahme, dass Ausspähung, Tracking und Überwachung aus reinen Vernunfts- oder gar Freiheitsgründen eingestellt werden. Wird nicht passieren. Das eine nicht, das andere nicht. Erst recht nicht von alleine. Und, wie gesagt, die Avengers sind da auch keine Hilfe.

Surfst du heutzutage im Internet, chattest, diskutierst und bleibst mit Freunden in Verbindung, produzierst du permanent Datenspuren, die von allen möglichen Info-Schnüfflern aus Wirtschaft, Staat und Behörden sowie von Kriminellen begierig abgefischt werden. Eine tolle Gesellschaft, in die man sich da begibt, und die dem Spruch vom rechtsfreien Raum im Internet eine ganz neue Bedeutung verleihen. Da werden universelle Rechte verletzt und Gesetze gebrochen, gebogen und verdreht, dass sich die Balken biegen. Websites setzen Cookies und verfolgen zum Nutzen der Genannten, wo du dich rumgetrieben hast, Malware sammelt Bank- und andere Finanzdaten, die Like-Buttons sozialer Netze spionieren Nutzer und deren Freunde aus, und staatliche Trojaner machen sich über allem her, was den anderen noch entgeht.

Aber du hast Glück. Es gibt eine Lösung, den größten Anteil dieser Bedrohungen in Schach zu halten. Ein CyberGhost-Abo ermöglicht dir, Tracking zu entgehen, Schadsoftware fernzuhalten, Werbung zu blockieren, deine IP-Adresse zu anonymisieren und obendrein auch noch den aktuellsten Blockbuster aus den USA zu streamen. Dadurch wird die Welt nicht besser, aber dein Internet. Und deine Geldbörse bleibt auch geschont, denn schließlich ist ja Weihnachten, ob nun ohne oder mit Weihnachtsmann, und so gibt es ein fettes 7-Jahres-VPN-Paket mit unfassbaren 83 % Rabatt. Wo? Hier.

CyberGhost wünscht allen Anwendern, Sympathisanten, Unterstützern und Freunden ein besinnliches, friedliches und frohes Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches 2018!

Privatsphäre macht den Unterschied!

Deep & dark, aber nicht ugly: So nutzt du das Darknet für dich

Deep Web, Dark Web, Tor, Tor Browser, VPN.

Alles irgendwie einmal gehört. Sogar in den TV-Nachrichten für die Ü-200, wobei dort allerdings vorwiegend die hässliche Seite präsentiert wird. Zwar vergisst man nicht, hier und da mal zu erwähnen, dass viele rechtschaffene Bürgerrechtler aus bösen Unrechtsstaaten straffrei im dunklen Teil des Internets kommunizieren, in erster Linie berichtet man aber von den Aussätzigen der Gesellschaft, die sich ebenfalls dort nieder gelassen haben: Drogendealer, Pädophile und Terroristen. Im Anschluss kommt dann ein Ermittler oder Politiker zu Wort, der erklärt, warum Verschlüsselung böse ist und das Dark Web gefährlich. Wahlweise auch umgekehrt. Dass man dabei mit den ansonsten gern kritisierten Unrechtsstaaten kräftig an einem Strang zieht, wird dabei geschickt ausgeklammert, denn wenn die Guten aus guten Gründen das Web unter Kontrolle bringen wollen, ist das natürlich etwas anderes, als wenn die Bösen dies mit bösen Absichten tun.

Aber was muss man sich eigentlich genau unter diesen Begriffen vorstellen? Dem Deep Web? Dem Dark Web? Und was ist Tor? Read More

Freedom on the Net Report 2017: Internet-Freiheit weiter auf Talfahrt

Schlimmer geht immer: War 2016 bereits das Jahr mit den bislang stärksten Einschränkungen der weltweiten Freiheit im Internet, so ist 2017 in der Lage, den Negativrekord zu toppen. Mit den gestiegenen Bemühungen, die jeweils eigenen Bevölkerungen unter Kontrolle zu bekommen oder zu halten, wurde 2017 das siebte Jahr in Folge, das im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr schlechter dasteht. Nicht zuletzt, weil in diesem Jahr erstmals auch VPNs verschärft ins Kreuzfeuer gerieten und in etlichen Ländern, wie China und Russland, nur noch mit Einschränkungen erlaubt oder gar, wie in Saudi Arabien und Iran, komplett verboten sind.

Grafik ©: Freedom on the Net 2017 Read More

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