Category - Technik

Tune-in: Mehr Länder, mehr Server & neue Streamingkanäle

Weißt Bescheid? CyberGhost ist unermüdlich im Bestreben, Freiheit und Privatsphäre im Internet voranzutreiben, und hat seine Bautrupps erneut rausgeschickt, weitere Bastionen zu errichten. Mit dem Ergebnis, dass der Oktober ein Anwachsen des Serverpools um weitere zehn Länder erleben durfte. Statt Herbstdepression Wachstum satt: CyberGhost steigerte sich im letzten Monat auf 40 Länderstandorte und mehr als 1.100 Server. Und weil es sich so gut anfühlt, kommen diesen Monat noch weitere hinzu.

Read More

Update der Paket-Authentifizierung auf SHA256

Hallo Ghosties,

wie einigen von euch bereits bekannt, nutzte CyberGhost bislang das HMAC-MD5-Verfahren zur Authentifizierung von OpenVPN-Paketen. Diese Konfiguration garantierte im Zusammenspiel mit der starken AES-Verschlüsselung die Sicherheit des Datentransfers und deines Passworts und wird von Sicherheitsexperten auch aktuell noch als sicher angesehen.

Wegen widersprüchlichen und verwirrenden Diskussionen zum Thema sank allerdings das Vertrauen vieler Anwender in diese Technik (siehe hierzu auch ‚Warum verwendet CyberGhost MD5 für HMAC?‘), eine im sensiblen Bereich der Datensicherheit beinahe ebenso folgenreiche Verunsicherung wie tatsächlich existierende Sicherheitslücken. Wir haben uns deshalb entschlossen, zukünftig den Authentifizierungs-Algorithmus SHA256 zu verwenden. Die Aktualisierung der Server von HMAC-MD5 zu SHA256 erfolgt am Donnerstag, 2. November 2017.  Read More

Lindows Teil 4: Tails naked

Während sich die beiden vorigen Teilen dieser Artikelserie noch auf Anwendungen konzentrierten, die sich wie BitBox und Whonix problemlos unter Windows einsetzen lassen, richtet sich die Fortsetzung an alle, für die auch ein ‚Sowohl als auch‘ in Frage kommt. In diesem Fall sowohl ein Linux-System als virtuelle Maschine unter Windows nutzen, als auch Windows Windows sein lassen und Linux direkt von DVD oder USB starten.

Warum? Weil es Grenzfälle gibt, in denen ein Höchstmaß an Sicherheit erforderlich wird und man Zweifel an der Integrität seines regulären Systems hat. Bei verdeckten Recherchen beispielsweise, oder weil man aus anderen Gründen nicht einmal minimale verräterische Spuren hinterlassen möchte. Denn, so effektiv virtuelle Maschinen in Sachen Sicherheit auch sein mögen, es verbleiben immer Reste temporärer Dateien auf der Festplatte und einem Staatstrojaner kann man auch kein Paroli bieten. Ist die Virtualisierungssoftware oder das Gastsystem kompromittiert oder muss man befürchten, dass dies sein könnte, bleibt im Zweifelsfall nur das Ausweichen auf ein separates System – was sich mit dem in Sachen Privatsphäre extrem vorkonfigurierten Tails leicht in Angriff nehmen lässt.

Read More

Lindows Teil 3: Double Impact mit Whonix

Whonix ist, ähnlich wie der BitBox-Browser, eine autarke virtuelle Maschine mit Linux Debian-Betriebssystem, die per Mausklick unter Windows aufgerufen werden kann. Der Unterschied: Während die BitBox nicht viel mehr enthält als ein rudimentäres Linux plus einem Browser, arbeitet Whonix mit zwei virtuellen Maschinen gleichzeitig, um sich noch wirksamer vom Gastgeber-PC abschotten zu können und obendrein dessen IP-Adresse bei Besuchen im Internet zu verbergen. Kaum verwunderlich, dass die Setup-Datei mit satten 3,6 Gigabyte daherkommt und die Installation 8 Gigabyte freien Festplattenspeicher voraussetzt. Letztlich ist Whonix ein kompletter Desktop-PC mit allem Drum und Dran, inklusive üblicher Anwendungen, plus eine zweite Installation, die als Gateway dient.

Read More

Lindows bringt‘s: 4 Linux-basierte Top-Privacy-Lösungen für Windows

Dies ist Teil Eins einer fünfteiligen Artikelserie über fortgeschrittene Privacy-Lösungen für Privatsphären-Enthusiasten. Die Teile Zwei bis Fünf enthalten die Anleitungen zur praktischen Umsetzung der vorgestellten Lösungen.

Anonymität und Sicherheit im Internet: ein nicht enden wollendes Thema. Beinahe jeder Sieg für die eigene Privatsphäre birgt bereits den Hebel, an dem die Gegenseite für ihre nächste Attacke ansetzt, und während vor nicht allzu langer Zeit ein VPN noch genügend Spielraum für störungsfreien Internetgenuss ließ, ist heutzutage ein zusätzlicher Tracking- und Werbeblocker, ergänzt von Antivirentools und Schutz vor Schadsoftware, eher Pflicht als optional.

Noch eine Schippe drauf legt der Ausbau der eigenen Surfstation in einen Hochsicherheitstrakt, denn VPN, Anti-Tracker und Werbekiller hin oder her, manchmal muss man tiefer in die Trickkiste greifen, will man es einmal so richtig krachen lassen. Hierfür braucht man sich aber nicht gleich separate Hardware anschaffen, auf alle Google-, Windows- und Apple-Konten verzichten und on top ein Informatikstudium beginnen. Es reichen ein paar minimale Computer-Grundkenntnisse und die Bereitschaft, den einen oder anderen Weg neu zu denken.

BitBox – Browser in the Box

Bei der für Privatpersonen kostenlos zum Download verfügbaren BitBox, die im Auftrag des BSI von der deutschen Firma Sirrix entwickelt wurde, kommt ein kompletter virtueller PC mit einem reduzierten und gehärteten Linux Debian-Betriebssystem zum Einsatz. Der Webbrowser (wahlweise Firefox oder Chrome) ist dort bereits fest integriert und lässt sich bequem unter Windows starten, wo er in einer komplett abgeriegelten Umgebung auf das Internet zugreift.

Alles, was innerhalb dieses Browsers vom Internet auf den Rechner gelangt, Gutes wie Böses, bleibt in der virtuellen Maschine gefangen und wird mit Schließen der Anwendung gelöscht, während der zertifizierte Ausgangszustand des Browsers wieder hergestellt wird. Lediglich Dateien, die man während des Surfausflugs in einem speziellen Ordner ablegt, bleiben erhalten, werden aber vor Verfügbarkeit bei Vorhandensein einer kompatiblen Antiviren-Software auf Schadsoftware gescannt. Dieser Ordner enthält auch die Konfigurationsdaten des Browsers wie beispielsweise Favoriten.

Der Nachteil der BitBox liegt darin, dass die Grundlage der Software, die modifizierte VirtualBox, die Deinstallation einer eventuell bereits vorhandenen Original-VirtualBox erzwingt. Außerdem dient BitBox in erster Linie der Sicherheit des Basisbetriebssystems vor Angriffen aus dem Internet während des Surfens. Andere Verbindungen, wie beispielsweise durch Downloadmanager oder Mailprogramme, operieren an der BitBox vorbei, und in Bezug auf Anonymität benötigt man dringend ein zusätzliches VPN. Die BitBox entsorgt zwar Cookies und andere Tracker und unterstützt damit wirksam andere Anti-Trackingmaßnahmen, verschlüsselt aber weder Internetverbindungen noch verbirgt sie die originale IP-Adresse des Anwenders.

Whonix

Bitte, wer? Whonix? Genau. Wem die BitBox zu lau daher kommt, weil sie eher wenig zur Anonymität beiträgt, dem wird Whonix gefallen. Auch Whonix ist eine virtuelle Maschine, die man mal eben so zwischendurch unter Windows aufrufen kann. Streng genommen sogar mehrere, um das verwendete Debian-Betriebssystem wirksam vom Gastgeber-PC abzuschotten und dessen IP-Adresse zu verbergen. Dies macht sich mit satten 4 Gigabyte auch beim Download bemerkbar. Whonix ist ein kompletter Desktop-PC, dessen Datenverkehr innerhalb der virtuellen Maschine verbleibt und dessen Internetverbindungen entweder über Tor umgeleitet oder, falls nicht möglich, blockiert werden.

Davon abgesehen lässt sich auch Whonix problemfrei installieren und bedienen. Die Nachteile liegen in der naturgegebenen Langsamkeit des Tor-Netzwerks und die Unsicherheit, was den Betreiber des Exit-Servers betrifft, dessen Glaubwürdigkeit hoch sein muss. Startet man hingegen CyberGhost vor Aktivierung von Whonix, umgeht man zumindest Letzteres, da der komplette Traffic, der das Tor-Netz verlässt, durch den VPN verschlüsselt ist. Selbst Knoten-Server oder Exit-Nodes, die direkt von Geheimdiensten betrieben werden, ergeben keine verwertbaren Inhalte oder Metadaten. Ersteres verhindert die Verschlüsselung und Letzteres endet zwangsläufig vor den Toren des CyberGhost-Netzes.

Tails

Tails ist ein Linux-Live-Betriebssystem, basiert ebenfalls auf Debian und hat einen starken Fokus auf Privatsphäre und Anonymität. Hierzu setzt es auf starke Kryptographie-Tools, um Dateien, E-Mails und Messenger-Daten zu verschlüsseln und leitet per Default, ebenso wie Whonix, alle Internetverbindungen über das Tor-Netzwerk. Der Unterschied: Um Keylogger, Trojaner und andere bedrohliche Eventualitäten gänzlich auszuschalten, empfiehlt sich, Tails wahlweise von DVD, USB-Stick oder einer SD-Karte zu starten.

Damit verringert sich der Gebrauchswert unter Windows, die Sicherheit wächst aber im gleichen Ausmaß und für wirklich wichtige Recherchen, die strenge Anonymität voraussetzen, sollte man auf eine Mischung aus Tails und verschlüsseltem Onlinespeicher oder Mails setzen: Tails, um an die Informationen heran zu kommen, eine verschlüsselte Mail an sich selbst, um sie zu übermitteln. Denn auch wenn Tails, wie die meisten Linux-Live-Umgebungen, nahezu alle wichtigen Programme für den täglichen Gebrauch enthält, werden alle Daten einer Session nur im flüchtigen RAM gehalten und gelöscht, sowie der Computer heruntergefahren wird. Damit wird dafür gesorgt, dass gar nicht erst permanente Datenreste auf einer Festplatte entstehen können.

Live-Systeme in virtuellen Maschinen

Nahezu genauso sicher ist die Verwendung von Tails in einem virtuellen PC. Nahezu, weil man Trojaner auf dem Host-PC nie ausschließen kann, dafür allerdings kann man auf diese Weise Tor und CyberGhost gleichzeitig verwenden und so den Datenverkehr des in das Tor-Netzwerk umgeleiteten Internetverkehrs von Tails zusätzlich in einen VPN-Tunnel zwingen.

Dies kann man auf zwei Wegen erreichen: Entweder man installiert eine Virtualisierungs-Software wie VirtualBox und erzeugt mit Tails eine virtuelle Maschine, die sich im sogenannten ‚Nahtlosen Modus‘ auch direkt unter Windows nutzen lässt. Oder man erstellt mit einer speziellen Software wie dem LinuxLive USB Creator ein Live-System, das sich sowohl Stand-alone als USB-Stick als auch als virtuelle Maschine direkt unter Windows nutzen lässt – ganz ohne Installation einer komplexen Virtualisierungssoftware.

Nächste Woche: BitBox installieren und mit CyberGhost nutzen

 

Credits:
Foto: Rawpixel.com (https://stocksnap.io/author/rawpixel)
Lizenz: CCC (https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/)

Yay: 128 frisch geschlüpfte CyberGhost-Server! Doppel-Yay: 3 neue Serverstandorte!

Hallo, Ghosties!

Der Sommer ist zum Surfen gedacht. Im Internet. Frei. Privat. Sicher.

Damit sich daran nichts ändert und die eigene Haut auch immer gut geschützt ist vor schädlichen Einflüssen, installierte CyberGhost 128 brandneue Server und erweitert seinen Serverpool damit auf beeindruckende 996 Server weltweit. Ebenfalls neu sind die Standorte Dänemark, Irland und Süd-Korea.

Read More

Geplante Ausfallzeit am 28. Juni wegen Dienst-Upgrade

Eine gute Nachricht, eine nicht so gute!

Die nicht so Gute zuerst: Es wird am 28. Juni einen kurzen Dienstausfall geben.

Die Gute: Es lohnt sich so richtig für dich, denn CyberGhost legt in Punkto Sicherheit einen weiteren Zacken drauf und zeigt mit 4096 Bit der NSA und angeschlossenen Schnüfflern ein weiteres Mal, wo der Hammer wirklich hängt.

CyberGhost arbeitet stetig an der Ausarbeitung der Serversicherheit und orientiert sich hierbei regelmäßig am aktuellen Stand der Technik. In diesem Fall ist es ein Upgrade der Certificate Authority (CA) und aller Server- und Clientschlüssel auf 4096 Bit. Bereits nach Bekanntwerden des NSA-Skandals erhöhte CyberGhost den damals verwendeten (und selbst heute noch sicheren) Schlüssel von 1024 auf 2048 und verdoppelt den Sicherheitspuffer nun ein weiteres Mal am 28. Juni 2017 zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr CEST.

Von deiner Seite aus sind keine Maßnahmen notwendig, solange du einen CyberGhost-Client für Windows, Mac, Android oder iOS verwendest.

Nutzt du hingegen ein natives Protokoll zur Verbindung mit dem CyberGhost-Netzwerk, muss die Konfigurationsdatei erneut heruntergeladen werden, da sich mit der alten Zertifikatskette nach dem Upgrade keine Verbindungen mehr herstellen lassen.

Wir entschuldigen uns für alle Unannehmlichkeiten, die mit dem Upgrade möglicherweise verbunden sind und danken dir für dein Verständnis. Es ist für eine gute Sache!

© 2017 CyberGhost