Category - Datenspionage

Freedom on the Net Report 2017: Internet-Freiheit weiter auf Talfahrt

Schlimmer geht immer: War 2016 bereits das Jahr mit den bislang stärksten Einschränkungen der weltweiten Freiheit im Internet, so ist 2017 in der Lage, den Negativrekord zu toppen. Mit den gestiegenen Bemühungen, die jeweils eigenen Bevölkerungen unter Kontrolle zu bekommen oder zu halten, wurde 2017 das siebte Jahr in Folge, das im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr schlechter dasteht. Nicht zuletzt, weil in diesem Jahr erstmals auch VPNs verschärft ins Kreuzfeuer gerieten und in etlichen Ländern, wie China und Russland, nur noch mit Einschränkungen erlaubt oder gar, wie in Saudi Arabien und Iran, komplett verboten sind.

Grafik ©: Freedom on the Net 2017 Read More

Hui, endlich offen (Störerhaftung). Pfui, leider geknackt (KRACK): Neues von der WLAN-Front

Dumm gelaufen: Gerade als du dich in deutschen WLANs sicher zu fühlen begannst und während das Konfetti, das beim Fallen des Abmahnmodells ‚Störerhaftung‘ in die Luft geworfen wurde, noch gen Boden rieselte, entdeckten Sicherheitsforscher gleich mehrere kritische Löcher in der WLAN-Absicherung WPA2. Durch einen sinnigerweise KRACK genannten Angriff gelang es ihnen, den verschlüsselten Datenverkehr zwischen einem Access Point und einem WLAN-Client mitzuschneiden und zu manipulieren. Womit sensible persönliche Daten wie Kreditkartennummern, Bankkonten und Einloggdaten fürs Online-Shoppen offen zutage liegen können.

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Lindows Teil 4: Ab in die Kiste – CyberGhost mit virtuellen Maschinen nutzen

‚Ab in die Kiste‘ hört sich schon mal gut an. Ist es auch – wenngleich ‚die Kiste‘ in diesem Fall aber eher ein technisches Ding ist und irgendwie noch nicht einmal so richtig existiert. Das heißt, eigentlich schon, man kann ja was damit machen. Dann aber wieder doch nicht, da alles auf Sand gebaut ist und nur emuliert wird.

Worum geht’s?

Um virtuelle PCs, die auf einem echten (dem Host-PC oder Gastgeber) laufen und dort komplett ausgestattete Rechner auf Softwarebasis auf den Bildschirm zaubern. Read More

Lindows Teil 4: Tails naked

Während sich die beiden vorigen Teilen dieser Artikelserie noch auf Anwendungen konzentrierten, die sich wie BitBox und Whonix problemlos unter Windows einsetzen lassen, richtet sich die Fortsetzung an alle, für die auch ein ‚Sowohl als auch‘ in Frage kommt. In diesem Fall sowohl ein Linux-System als virtuelle Maschine unter Windows nutzen, als auch Windows Windows sein lassen und Linux direkt von DVD oder USB starten.

Warum? Weil es Grenzfälle gibt, in denen ein Höchstmaß an Sicherheit erforderlich wird und man Zweifel an der Integrität seines regulären Systems hat. Bei verdeckten Recherchen beispielsweise, oder weil man aus anderen Gründen nicht einmal minimale verräterische Spuren hinterlassen möchte. Denn, so effektiv virtuelle Maschinen in Sachen Sicherheit auch sein mögen, es verbleiben immer Reste temporärer Dateien auf der Festplatte und einem Staatstrojaner kann man auch kein Paroli bieten. Ist die Virtualisierungssoftware oder das Gastsystem kompromittiert oder muss man befürchten, dass dies sein könnte, bleibt im Zweifelsfall nur das Ausweichen auf ein separates System – was sich mit dem in Sachen Privatsphäre extrem vorkonfigurierten Tails leicht in Angriff nehmen lässt.

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Lindows Teil 2: BitBox – Browser in the Box

Der, die, das BitBox. Hört sich an, wie gut verpacktes Schraubwerkzeug für Hobbybastler, ist aber ein speziell abgesicherter Internetbrowser auf Basis von Firefox (oder Chrome, wenn man möchte). Ursprünglich im Auftrag des BSI von der deutschen Firma Sirrix entwickelt, wurde der Sicherheitsbrowser von der Cybersecurity-Firma Rohde & Schwarz übernommen und kann dort von Privatpersonen kostenlos heruntergeladen werden. Das besondere an der BitBox: Es handelt sich hierbei nicht nur um einen weiteren Webbrowser, sondern um ein reduziertes und gehärtetes Linux Debian-Betriebssystem in einem virtuellen PC (der ‚Box‘), in dem der Webbrowser fest integriert ist.

Die BitBox lässt sich bequem unter Windows starten, wo es dann in einer vom Gastgeber-PC komplett abgeriegelten Umgebung auf das Internet zugreift. Read More

Was sind VPNs, warum stehen sie auf der Verbots-Agenda und was hat das alles mit FREIHEIT STATT ANGST zu tun?

Russland schreibt Zensur-Filterlisten für VPNs vor, China entfernt VPN-Apps aus Play und App Store, wenn sie Regierungsvorgaben nicht erfüllen, und Länder wie Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate verbieten VPNs gleich komplett. Was passiert da? Sind es Vorboten einer neuen rigorosen Politik denjenigen gegenüber, die sich bislang der grassierenden Komplettüberwachung zu verweigern verstanden? Und nehmen die genannten autoritären Staaten hierbei nur vorweg, was die demokratischer gesinnten ebenfalls im Sinn haben, aber nicht ad hoc erledigen können?

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Digitaler Herbst in Deutschland: VPN wird Pflichtprogramm

Alle (4) Jahre wieder: Kaum nähert sich der nächste Wahltermin, häufen sich die Versprechen zum Breitbandausbau für alle Bürger, der danach dann ebenso regelmäßig wieder ins Stocken gerät und das Land gerade einmal den 22. Platz im internationalen Geschwindigkeits-Ranking beschert, weit abgeschlagen hinter Litauen (9. Platz) und erst recht Süd-Korea (Platz 1). Richtig interessiert scheinen die Verantwortlichen hingegen, wenn es um die Kontrolle der digitalen Datenströme der deutschen Bürger geht. In diesem Bereich produziert man/frau ungewohnt zügig und konsequent immer weiter gehende Überwachungsbefugnisse, als sei Nord- statt Süd-Korea das bessere Vorbild.

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