Archive - Februar 2015

Anstehende Wartungsarbeiten 28. Februar bis 02. März

Um verschiedene Sicherheits-Updates einzuspielen, müssen die laufenden Dienste aller Server zu bestimmten Zeiten unterbrochen und neu gestartet werden. Bestehende Verbindungen werden hierbei automatisch beendet.

Die nachfolgende Liste gibt Aufschluss darüber, welche Server an welchen Tagen um welche Uhrzeit aktualisiert werden. Die voraussichtliche Offlinezeit eines einzelnen Servers beträgt vermutlich zwischen 5 und 10 Minuten. Wer die Zeit nicht abwarten möchte, wechselt bitte in dieser Zeitspanne auf einen anderen Server.

Vielen Dank für euer Verständnis; wir entschuldigen uns für eventuelle Unannehmlichkeiten.

Server-Name

Geplante Startzeit

Amsterdam-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Amsterdam-S02 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Amsterdam-S03 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Amsterdam-S04 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Amsterdam-S05 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Amsterdam-S06 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Amsterdam-S07 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Amsterdam-S08 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Amsterdam-S10 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Amsterdam-S11 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Amsterdam-S12 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Amsterdam-S13 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Atlanta-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Brussels-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Bukarest-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Bukarest-S02 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Bukarest-S03 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Bukarest-S04 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Bukarest-S05 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Bukarest-S06 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Bukarest-S07 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Bukarest-S09 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Chikago-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Copenhagen-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Dallas-S01 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Dublin-S01 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Erfurt-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Erfurt-S02 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Erfurt-S03 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Erfurt-S04 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Erfurt-S05 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Erfurt-S06 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Espoo-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Frankfurt-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Frankfurt-S02 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Frankfurt-S03 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Frankfurt-S04 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Frankfurt-S05 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Frankfurt-S06 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Frankfurt-S07 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Graz-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Hamburg-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Hamburg-S02 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Hamburg-S03 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Hamburg-S04 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Hamburg-S05 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
HongKong-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Huenenber-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Kansas-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Kiev-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Laval-S01 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
London-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
London-S03 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
London-S04 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
London-S05 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
LosAngeles-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
LosAngeles-S02 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
LosAngeles-S03 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Luxembourg-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Luxembourg-S02 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Lyngby-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Madrid-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Madrid-S02 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Madrid-S03 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Manchester-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Manchester-S02 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Melbourne-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Melbourne-S02 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
MexikoCity-S01 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Milano-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Milano-S02 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Milano-S03 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Montreal-S01 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Moscow-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
NewYork-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
NewYork-S02 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
NewYork-S03 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
NewYork-S04 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
NewYork-S05 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
NewYork-S06 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
NewYork-S07 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
NewYork-S08 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
NewYork-S09 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
NewYork-S10 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
NoSpyProxyBucharest Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Oslo-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Oslo-S02 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Paris-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Paris-S02 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Paris-S03 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Paris-S04 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Paris-S05 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Paris-S06 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Prague-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Prague-S02 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Prague-S03 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Prague-S04 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Quebec-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Reykjavik-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
SanFrancisco-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Siauliai-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Singapore-S01 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Stockholm-S01 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Tampa-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Tampa-S02 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Tokio-S01 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Toronto-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Vienna-S01 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Warsaw-S01 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Warsaw-S02 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Washington-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Washington-S02 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Washington-S03 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Zurich-S01 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Zurich-S02 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Zurich-S02 Samstag, 28. Februar, 07:00 Uhr CET
Zurich-S03 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Zurich-S04 Sonntag, 1. März, 07:00 Uhr CET
Zurich-S05 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET
Zurich-S06 Montag, 2. März, 07:00 Uhr CET

 

Serveränderungen Februar 2015

Bitte nehmt zur Kenntnis, dass wir kürzlich verschiedene Server austauschen mussten, praktisch alle, weil verschiedene Datencenter die Verträge wegen Dienstmissbrauch gekündigt haben, der angeblich von Nutzern unseres Netzwerks begangen worden sein sollte.

  1. Miami-S01 wurde ersetzt durch Tampa-S02 (beide Standort befinden sich in Florida, der Qualität der Server ist vergleichbar).
  2. Frankfurt-S01, Frankfurt-S03, Frankfurt-S04 und Frankfurt-S05 wurden durch gleichlautende Server bei einem anderen Datencenter ersetzt.
  3. Washington-S01 wurden durch einen gleichlautenden Server bei einem anderen Datencenter ersetzt.
  4. LosAngeles-S01 wurde ersetzt durch gleichlautenden LosAngeles-S01 plus LosAngeles-S03.
  5. London-S03, London-S05, London-S06 und London-S07 wurden ersetzt durch die gleichlautenden Server London-S03 und London-S05 sowie Manchester-S01 und Manchester-S02.

CyberGhost VPN Edition 2015 mit Anonymous-Maske

Gut, die Faschingszeit ist vorbei, eine Anonymous-Maske kann man aber immer gebrauchen, spätestens, wenn die Vendetta-Revolution ausbricht und alle ohne Maske misstrauisch beäugt werden 😉

Bis dahin macht sie sich aber mindestens gut an der Wand, sorgt für Stimmung auf Partys und steigert ganz einfach die gute Laune.

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Die CyberGhost VPN Edition 2015 von S.A.D. wird seit Freitag, den 20.02.2015 ausgeliefert und ist ab sofort im gut sortierten Handel wie MediaMarkt, Saturn, Medimax, Amazon und andere verfügbar. Der Preis liegt bei 29,99 Euro, im Paket enthalten ist 1 Jahr CyberGhost Premium-Abo für 1 Gerät (Aktivierungsschlüssel ohne automatische Verlängerung), Software auf CD, Booklet und die Anonymous-Maske.

AT&T: Privatsphäre nur gegen Bares – aber ohne Gewähr

Privacy as a Service war und ist ein nobles Geschäftsmodell. Die Grundvoratinfoilussetzung hierbei: Wer mit dem Schutz der Privatsphäre Geld verdient, hat starkes Interesse daran, die Daten seiner Kunden auch tatsächlich sicher vor Ausspähung durch Dritte zu verwahren. So funktioniert Kapitalismus im besten Sinne. Leider besitzt er aber auch seine Schattenseite, nämlich dann, wenn jemand versucht, mit beiden Seiten Geld zu verdienen. Wie AT&T im US-amerikanischen Kansas, das sich im neu errichteten Glasfasernetz Privatsphäre extra bezahlen lässt – aber keine Garantie darauf geben mag …

Wie heise.de berichtet, zeichnet AT&T im Rahmen seines ‚Internet Preferences’-Programms die Surfgewohnheiten der Anwender seines Glasfaserdienstes auf. Da nutzen dann auch die besten Browsereinstellungen samt Ad-Blocker und Trackingschutz im Browser nichts – außer, dass man AT&T auch noch eine Exklusivstellung beim Verwerten persönlicher Daten einräumt, da dann niemand anders die Daten erheben kann. Der Provider klinkt sich – gesetzlich natürlich abgesichert – in die Leitung ein und protokolliert und analysiert Surfgewohnheiten wie unter anderem die besuchten Webseiten und die Dauer der Aufenthalte, die Suchanfragen, die angeklickten Links und die eingeblendete Werbung.

Ein Entkommen aus der AT&T-hauseigenen ‚Rasterfahndung‘ gibt es nur, wenn man bereit ist, 29.- US-Dollar monatlich extra zu leisten, sozusagen als eine Art ‚Schutzgeld‘, damit der Provider das nicht macht, was er als Provider sowieso nicht machen sollte: Nutzer belauschen. Was AT&T natürlich anders sieht, vermutlich als ‚Dienst am Kunden‘, der im Austausch für private Daten seinen Glasfaseranschluss 29.- Dollar billiger bekommt. Aber selbst dann wäre es, als ob die Telekom die Metadaten von Telefongesprächen aufzeichnet und analysiert, um sie zu monetarisieren – plus Inhalte belauscht (denn nichts anderes sind Sucheingaben). Und natürlich geht es auch noch einen Tick fragwürdiger, denn AT&T mag sich nicht einmal bei jenen so richtig zu Zugeständnissen durchringen, die sich freikaufen und behält es sich in den Nutzungsbestimmungen vor, Daten zur Internetnutzung auch bei jenen zu sammeln und auszuwerten.

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Was bleibt Anwendern künftig in solchen Fällen? Die preisgünstigere Variante eines Providers wählen, also jene mit eingebautem Datenschnorchel, und sich mit einem VPN gegen Schnüffelaktionen absichern. Ein VPN wie CyberGhost verschlüsselt den Traffic direkt auf dem Endgerät des Anwenders und macht es dem Provider somit unmöglich, Einblick zu gewinnen. Außerdem zählt hier noch ‚Privacy as a Service‘ im ursprünglichen Sinne und ist obendrein preisgünstiger: Für zwei Monate lauschfreies AT&T (ohne Garantie) gibt es bei CyberGhost gleich ein komplettes Jahr (mit Garantie).

Horch mal: Wanzen im Wohnzimmer

Die Sprache bringt es an den Tag: „Bitte beachten Sie, dass Ihre gesprochenen Worte, die persönliche oder andere sensible Informationen beinhalten, unter jenen Daten sein werden, die aufgenommen und an einen Drittanbieter übertragen werden, wenn Sie die Spracherkennung nutzen.“

Dieser Satz aus den Lizenzbestimmungen moderner Samsung-Fernsehgeräte mit Smart-TV-Funktionen und Spracherkennung besitzt beste Voraussetzungen, im Halse stecken zu bleiben. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn wer will sich schon im eigenen Wohnzimmer verdächtig machen, indem sie oder er Dinge wie Privatsphäre direkt vorm eigenen Fernseher diskutiert?tinfoil

Gefunden hat den Satz ein amerikanischer Bürgerrechtsaktivist, der sich die Mühe machte, die AGBs des Elektronik-Anbieters zu durchforsten und die Passage anschließend über Twitter zu verbreiten. In vielen Artikeln und Kommentaren wurde daraufhin – wieder einmal – die seit den Snowden-Enthüllungen obligatorisch gewordene Trauer auf die schwindende Privatsphäre und die Wut auf die Trägheit der Menschen zum Thema gemacht. Aber auch die andere Seite meldete sich beflissen zu … äh, ja, Wort, möglicherweise mit dem Wissen, dass ihre zu Besonnenheit gemahnenden Stimmen wohlwollend aufgenommen werden von jenen, deren Ohren um Etliches größer sind als ihre ethischen Grundsätze. Der Trend geht ja bekanntlich Richtung Huxleys schöne neue Welt und kritische Worte zur Datensammelwut schaden da nur der eigenen Karriere. Und überhaupt: Was bedeuten denn schon Relikte wie Privatsphäre, gesellschaftsfreie Rückzugsräume und das Recht auf Individualität, wenn man MIT NUR EINEM WORT von RTLs Teenager Müttern zur nächsten ‚Wir-schreien-uns-an-weil-wir-auch-sonst-nicht-denken‘- Soup wechseln kann? OHNE AUCH NUR DEN FINGER HEBEN ZU MÜSSEN!

Aber wie auch immer, auf jeden Fall liegt die erschreckende Brisanz der Passage in der Selbstverständlichkeit, mit der klar gestellt wird, dass die Privatsphäre Einzelner keinen Wert mehr besitzt, während auf der anderen Seite  gleichzeitig jede Regung, jede Geste, jedes Interesse, jedes Wort und jedes Gefühl akribisch gesammelt, miteinander in Verbindung gebracht und letztendlich zu Geld gemacht wird. Zu viel Geld. Sehr viel Geld.

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‚Aus Scheiße Geld machen‘, könnte man zynisch anmerken, denn wer ordentlich abkassieren will, kauft möglichst zum Nulltarif ein. Dazu muss man die Menschen nur daran gewöhnen, dass ihre persönlichen Daten nichts wert sind und ihre Privatsphäre überholt – wie Mark Zuckerberg und Gefolge unüberhörbar in die Welt posaunen, wenn wieder einmal eine Schranke fällt, die Menschen gestern noch vor weiteren Enteignungen schützte. Derselbe Zuckerberg übrigens, der dadurch, dass er die Privatsphäre seiner Anwender so gewinnbringend mit Füßen tritt, dass er es sich leisten kann, alle an sein Grundstück angrenzenden Häuser aufzukaufen, um seine eigene zu genießen.

Die Selbstachtung und das Selbstwertgefühl der Verbraucher, Bürger und Anwender spielen bei der Diskussion um die Privatsphäre die am meisten unterschätzten Rollen, denn je weniger Selbstachtung Menschen besitzen und je weniger ihnen beigemessen wird, desto weniger ist ihnen ihre Privatsphäre wert. Nur vereinzelte Unbelehrbare kommen dann noch auf den Gedanken, dass man ihnen als Person eben nicht bei jeder Gelegenheit auf die Pelle rücken sollte und dass es zum guten Ton gehört, zu fragen, bevor man tief in die privaten und intimen Dinge eines Menschen eindringt. Kurz: Dass nicht man selbst der Böse, ein Trottel oder zurückgebliebener Sozialromantiker ist, sondern dass es in der Gedankenwelt des Ausspähenden offenbar erheblich Defizite beim Wissen um menschliche Umgangsformen gibt. Nett gesagt.

Ohne es auch nur noch mit einem einzigen Wort anzusprechen, bringt die Samsung-Passage die Debatte zur Privatsphäre deshalb auf den Punkt: Wir machen, was wir wollen, und wenn dir das nicht gefällt, dann wehre dich doch. Wehren heißt in dem Fall: Verzichten, Eingraben oder ein One-Way-Ticket zum Mars besorgen. Oder besser, sie bringt die Debatte nicht nur auf den Punkt, sie macht auch klar, dass sie bereits am Ende ist: Nicht das Dauer-Mobbing-Konto auf Facebook ist Müll oder die Spracherkennung im Fernseher, sondern kleinliche Fragen. Wie zum Beispiel diese: Wie glaubwürdig sind Unternehmen wie Google, Samsung und weiß Gott wer noch, die zwar zugeben, alles zu sammeln, was nicht niet- und nagelfest ist, aber niemanden verraten möchten, was sie damit machen und wo die Daten landen? Das ist so, wie bei Zuckerberg vor der Tür stehen – oder einfach nur sein Nachbar sein …

Selbsttest auf WebRTC-Leak

Die Wogen haben sich geglättet, trotzdem ist noch der eine oder andere Anwender besorgt, der verwendete Browser könnte die originale IP-Adresse über die Videochat-Technik ausplaudern (siehe auch ‚WebRTC: Viel Wind um Wenig‚).

Um festzustellen, ob ein Browser die Sicherheitslücke aufweist, besuche mit deinem Browser diese Testseite für WebRTC-Leaks und achte darauf, dass CyberGhost nicht aktiv ist:

  • Ist dein Browser betroffen, wird eine Warnmeldung ausgegeben („Is WebRTC enabled = True“.
  • Schließe den Browser.
  • Starte CyberGhost, verbinde dich mit einem Server und warte 2 bis 3 Sekunden.
  • Starte deinen Browser erneut und drücke ‚F5‘ auf der Tastatur, um den Browsercache zu leeren
  • Besuche die Testseite wiederholt.
  • Wird deine originale IP weiterhin angezeigt, lade und installiere die Erweiterung WebRTC Block für Chrome und/oder lade und installiere die Erweiterung Disable WebRTC für Firefox.

Update am 17.12.2015: Neue Testseite für WebRTC-Leak eingebunden …

 

Beta-Update: CyberGhost für Android 5.0.16.9

Mit der aktuellen Beta bereinigt CyberGhost eine Reihe von Fehlern und fügt weitere Sprachen hinzu.nexus-5-mockup (device, mockup) - with CyberGhost B

Version 5.0.16.9 Beta:

  • Hinweis implementiert, falls die Oberfläche nicht korrekt lädt
  • Fixed: Doppelte Anzeige der ‚Langsames Netzwerk‘-Meldung
  • Fixed: Absturz durch Fehler, der mit Update auf 5.0.16.4 auftrat
  • Fixed: Unnötige Fehlermeldungen deaktiviert
  • Fixed: Buggy Widget (unter Androis 5.x)
  • Added: Übersetzungen für Spanisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Rumänisch und Russisch

Um die Beta ausprobieren zu können, trete bitte der CyberGhost-Community auf Google+ bei. Danach klickst du auf https://play.google.com/apps/testing/de.mobileconcepts.cyberghost, um Tester zu werden, und lädst die Beta aus dem Play Store herunter.

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