Archive - Oktober 2014

Beziehungsspionage: So häufig schnüffeln Liebende

Von Geheimdiensten, Regierungen und großen Unternehmen erwarten Menschen heutzutage keine große Zurückhaltung mehr, wenn es darum geht, das Verhalten von Bürgern und Verbrauchern auszuspionieren. Vom eigenen Ehe- oder Lebenspartner hingegen schon – zumindest einseitig. Aber Erwartung und Realität können auch hier weit auseinander liegen und so nimmt so manche(r) Liebende(r) gerne einmal das Smartphone seiner/seines Liebsten näher in Augenschein, um sie oder ihn auf vermeintliche Verfehlungen abzuklopfen …

Gelegenheit macht Schnüffler

Einer Umfrage des Antiviren-Anbieters Avast in den USA zufolge geben einer von fünf Männern und eine von fünf Frauen zu, im Handy ihres Partners zu schnüffeln, wobei unverheiratete Frauen sich eher ‚aus purer Neugier‘ der Privatsphäre ihres Partners widmen und verheiratete zu einem Viertel unumwunden zugeben, nach Beweisen für Untreue zu fahnden. Ähnlich Männer, die ihren Frauen und Freundinnen auf die Schliche zu kommen versuchen. Beiden gemeinsam ist die große Gruppe derjenigen, die leider auch noch Recht behalten sollen. Über zwei Drittel der Frauen und mehr als die Hälfte der Männer konnten ihren jeweiligen Partnern nachweisen, offenbar mehrgleisig gefahren zu sein.

Umso erstaunlicher, dass viele Männer offenbar wenig Sicherheitsbewusstsein besitzen: Entweder richteten sie in ihrem Handy keinen PIN-Schutz ein – oder plauderten diesen bereitwillig ihren besseren Hälften aus. Vermutlich in besseren Zeiten. Bestätigt werden durch die Zahlen auch das alte Vorurteil, dass Frauen ihre Spuren offenbar besser vertuschen, wenn es erforderlich wird – oder Männer die gleiche Naivität, die sie beim Fremdgehen an den Tag legen, offenbar auch dann besitzen, wenn sie den Partner verdächtigen, das Gleiche zu tun.

Schlussfolgerungen

Vermutlich um der Unzucht ein wenig Vortrieb zu leisten, empfiehlt Avast den Schutz des Handys oder Smartphones durch Aktivierung eines PIN-Codes, die Verschlüsselung sensibler Apps und die regelmäßige Entrümpelung durch Löschung oder Verschieben alter Daten auf PC oder Festplatte – was aber wohl nur dann richtig klappen kann, wenn nicht beide Seiten um die Backup-Möglichkeiten der jeweils anderen, besseren Hälfte wissen …

Avast: Der Spion in meinem Bett: Frauen und Männer schnüffeln oft im Handy ihres Partners

Sichere Gratis-Banking-App zum Weltspartag

Am 30. Oktober ist Weltspartag – und damit du ihn sicher begehen kannst, gibt es die Sparkassen-Premium-App ‚Sparkasse+‘ gratis zum Download. Die für iOS und Android verfügbare App  ist normalerweise kostenpflichtig und unterstützt nahezu alle Kreditinstitute.

Vollumfänglich gratis

Das Gratis-Angebot richtet sich an Smartphone- und Tablet-Anwender, die auch unterwegs nicht darauf verzichten wollen, ein Auge aufs Konto zu haben – oder mehrere, denn mit der App lassen sich beliebig viele Konten vieler deutschen Banken und Kreditinstitute einrichten. Ebenfalls möglich: die Einrichtung von Offline-Konten, Kartensperre, Überweisungen, Daueraufträge sowie, falls man sich einmal verirrt hat, die Navigation zur nächsten Filiale oder dem nächsten Geldautomaten.

SEPA-sicher

Mit der Umstellung auf SEPA haben die Kreditinstitute mehr zum Training für die geistige Leistungsfähigkeit der Bevölkerung getan als Dr. Kawashimas Gehirntrainer. Da ist es zwar schade, dass die Sparkasse mit der Sparkassen-App eine Rolle rückwärts einschlägt und einen praktischen SEPA-Konverter integriert hat, aber wer gerade versucht, den Weg zur nächsten Kundenfiliale ohne Navigator zu finden, wird froh über die Denkerleichterung sein. Ebenfalls an Bord: Infos über Börsennews, Kurse und Devisen sowie Push-Nachrichten über Kontobewegungen in Echtzeit.

Hinsichtlich der Online-Banking-Verfahren unterstützt Sparkasse+ die gängigsten TAN-Verfahren wie iTAN, chipTAN manuell, chipTAN optisch, smartTAN+, sm@rtTAN optisch, SecureTAN, pushTAN und Einschrittverfahren. Weitere Sicherheitsmerkmale: Kommunikation ausschließlich über geprüfte Schnittstellen, Datenverschlüsselung, Passwort-geschützter Aufruf und TÜV-geprüfte Sicherheitsfeatures.

Der Download erfolgt über die offiziellen Stores von Google und Apple.

PS: Natürlich sollte man beim Online-Banking über öffentliche und offene WLANs nie auf seinen treuen VPN-Begleiter verzichten, um Hacker und Datenspione auf Abstand zu halten 😉

Stark im Kommen: Opera (plus CyberGhost)

Als Alternative zu den gängigen (und gerne auch durch Schadsoftware angegriffenen) Platzhirschen unter den Webbrowsern kann Opera auf eine lange und wechselvolle Geschichte seit Mitte der 90-er Jahre zurückblicken – mit einer letzten großen Veränderung Mitte letzten Jahres, als mit Version 15 eine Abkehr vom bisherigen Konzept erfolgte und eine komplette Neuentwicklung erschien, basierend auf Chromium mit Blink.

Surfschutz für Opera

In der Zeit dazwischen wurde der Browser etliche Male abgeschrieben, für tot erklärt und von der Community wieder ins Herz geschlossen – Letzteres aktuell ein weiteres Mal. Nicht zuletzt natürlich, weil Opera als wenig genutzter Desktop-Browser entsprechend wenig Angriffsfläche für Schadsoftware bietet. Ein Vorteil, der zwar mit zunehmender Verbreitung schwindet, aber zurzeit noch besteht. Weshalb sich auch CyberGhost der kleinen Gemeinde annahm und das kürzlich erschienene Chrome-Plug-In auf Opera portierte, um auch dort den Schutz der Privatsphäre des Surfers zu übernehmen.

Opera_CG

Ergebnis: Satter und blitzschneller CyberGhost-Sofortschutz, made in Europe und inklusive No-Logs-Garantie:

  • GRATIS
  • Unmissverständlich einfach
  • 256-Bit-AES-Sicherheit in öffentlichen WLANs
  • Identitätswechsel per Mausklick
  • Zugriff auf gesperrte Plattformen und Inhalte

Kurz: Wer noch einen Grund gesucht hat, Opera einmal auszuprobieren, hat ihn jetzt: CyberGhost VPN – Free Proxy für Opera. Macht Privatsphäre erfahrbar!

Vorsicht bei Flash!

Bitte beachtet, dass Adobe Flash-Inhalte die Sicherheitsstruktur eines Proxy unterlaufen können. Ein zusätzliches Plug-In wie ‚FlashControl‘ (auch für Opera erhältlich) helfen, das Risiko durch den Flash Player zu minimieren.

Für einen vollumfänglichen Onlineschutz empfehlen wir die Installation der Desktop- und mobilen VPN-Lösung CyberGhost VPN. Zu den Unterschieden zwischen Browser-Proxy-Plug-Ins und originalen VPN-Lösungen erfährst du mehr auf http://blog.cyberghostvpn.de/vpn-vs-proxy/

http://blog.cyberghostvpn.de/kostenloser-chrome-browserschutz-von-cyberghost/

https://addons.opera.com/en/extensions/details/cyberghost-vpn-free-proxy/?display=de

Kinox.to-Razzia: Was droht den Usern jetzt?

Nach der überraschenden Wochenend-Razzia bei den Betreibern des populären, aber leider auch illegalen Streaming-Anbieters Kinox.to steht bei vielen verunsicherten Anwendern die große Frage im Raum: Was ist mit den gesicherten IP-Adressen?

In vier Bundesländern haben am vergangenen Wochenende Ermittler gleichzeitig Razzien gegen die Kinox.to-Betreiber durchgeführt, ein Streaming-Onlineportal, das auf illegal angebotene Medien, in erster Linie aktuelle Kinofilme, verlinkt. Insgesamt wurden sechs Wohn- und Geschäftsräume durchsucht, Vermögenswerte sichergestellt und die beiden Hauptverdächtigen aus Lübeck europaweit zur Fahndung ausgeschrieben. Sie befinden sich seitdem auf der Flucht. Ebenfalls in den Händen der Fahnder: Die IP-Adressen der Anwender des Portals.

Millionengeschäft illegales Streaming

Über Kinox.to ließen sich wie beim Vorgänger Kino.to aktuelle Kinohits als Raubkopien betrachten. Deren Betreiber wurden bereits 2012 in Haft genommen und teilweise zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt. Die ‚Nachfolger‘ standen offenbar in Kontakt zu den kino.to-Betreibern, übernahmen nach deren ‚Ausfall‘ nahezu das komplette System und verdienten wahrscheinlich weitere Millionen mit Onlinewerbung sowie Abos für Filehoster. Auf denen lagerten oft die von Nutzern illegal erstellten Inhalte, auf die kinox.to verwies.

Gleich stark wie die Popularität des illegalen Streamingdienstes sehen derzeit die Kopfschmerzen der User aus, deren IP-Adressen den Fahndern zufielen und die jetzt juristische Konsequenzen befürchten. Allgemein geben IT-Rechtsanwälte und –Spezialisten allerdings Entwarnung – wenn auch mit Bedenken.

Der reine Konsum von Streamingdiensten ist nicht automatisch rechtswidrig

So erklärt der auf Urheberrechtsfragen spezialisierte Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kanzlei WBS, dass es seiner Rechtsauffassung nach zu keinen Ermittlungen gegen einzelne Nutzer kommen wird, allerdings sei es möglich, dass jene belangt werden, die für Streams bezahlt haben oder einen der Downloaddienste der kinox.to-Betreiber nutzten.

Die vorläufige Entwarnung gilt somit im Prinzip nur für jene Nutzer mit bekannten IP-Adressen, die einen Film zum Streamen im Zwischenspeicher geladen, nicht aber auf Festplatte dauerhaft abgelegt haben. Auch haben Nutzer, deren Besuch zum Zeitpunkt der Razzia länger als sieben Tage zurückgelegen hat, wenig zu befürchten, da die meisten Provider die Daten bereits vorher löschen.

Kinox.to als Honeypot?

Nahrung für Gerüchte, dass die Nutzer so sicher denn doch nicht sind, liefert derzeit die Tatsache, dass die illegalen Angebote immer noch online verfügbar sind und nicht vom Netz genommen wurden. Den Vermutungen einiger intimer Szenekenner nach betreibt die Staatsanwaltschaft die Seiten derzeit als ‚Honeypot‘ weiter, um die IP-Adressen derjenigen zu sammeln, die das Portal auch jetzt noch nutzen.

Bruce Schneier: Ist Online-Sicherheit machbar?

Bruce Schneier, seines Zeichens Kryptographie-Experte, Internet-Aktivist und Spezialist für Computersicherheit, hielt in der Harvard Law School eine Vorlesung:

Is it possible to be safe online?

Auf YouTube findet ihr einen Mitschnitt des Vortrags, aufgeteilt in sieben Teile:

Alles abspielen:

CyberGhost 5 Beta für Yosemite ist erschienen

Das Warten hat ein Ende! Die CyberGhost 5-Beta für Yosemite ist heute erschienen!

Wie erhalte ich das Update?

Direkt im Programm! Und auch nur, wenn du es willst 😉

Klicke oben rechts im Programmfenster auf das Zahnrad-Symbol, rufe die Einstellungen auf, bleibe im Register ‚Allgemein‘ und aktiviere dort die Checkbox ‚Installiere Beta-Versionen‘.

Screen Shot 2014-10-21 at 12.35.50 PMAnschließend steuerst du das Hauptmenü an und aktivierst dort ‚CyberGhost 5 > Auf Updates prüfen‘. Alles weitere übernimmt die Automatik.

Screen Shot 2014-10-21 at 12.36.07 PMBenötigst du weitere Hilfe, kontaktiere bitte support@cyberghost.ro. Wir freuen uns auf dein Feedback :)!

Premiere: Premium-Server in Australien

Sie standen ganz oben auf eurer Wunschliste, jetzt sind sie da: die ersten CyberGhost-Premium-Server down under:

  • Melbourne-S01-I01
  • Melbourne-S01-I02
  • Melbourne-S01-I03
  • Melbourne-S01-I04
  • Melbourne-S01-I05
  • Melbourne-S02-I01
  • Melbourne-S02-I02
  • Melbourne-S02-I03
  • Melbourne-S02-I04

Eine Liste aller aktiven Server findet ihr wie üblich unter  https://www.cyberghostvpn.com/de_de/server.  Weitere Infos zur Serverliste im Client und auf der Homepage erhaltet ihr in unseren FAQ.

So änderst du einen Server manuell

Möchtest du einen der neuen Server direkt anwählen, klicke im Client unten links auf die Schaltfläche ‚Simulierte IP-Adresse‘ und wähle den jeweiligen Server aus.

Klickst du vorher auf ‚Simuliertes Land‘ und wählst dort das gewünschte Land, engst du die Auswahl übrigens von vornherein ein und musst nicht durch die komplette Liste scrollen.

Hinweis: Je nach Abonnement (Free, Premium, Premium Plus, Special Edition, Promotion) stehen unter Umständen nicht alle Länder/Standorte zur Verfügung.

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